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Das Massage Einmaleins – Was sie können, wann sie helfen

Die Methode des Massierens ist alt und intuitiv im Menschen verankert: Wenn uns Muskeln schmerzen, drücken, streichen oder reiben wir instinktiv über die betroffene Stelle.

Anbieter klassische Massage (30 Minuten):

Was können Massagen

Die Auswahl an Massageformen ist so vielfältig wie ihre möglichen Anwendungsgebiete. Aber egal ob nun geknetet, verknotet, gestrichen, geklopft, geölt, erwärmt oder gestrahlt wird, die Massage wirkt auf die Haut, Gelenke und Muskeln, das Herz-Kreislaufsystem und das Lymphsystem.

Zu den physischen Reaktionen auf Massagen zählen:

  • Lockerung und Entspannung der Muskulatur, der Haut und des Bindegewebes
  • Erhöhung der allgemeinen Beweglichkeit
  • Lokale Steigerung der Durchblutung
  • Ankurbelung des Stoffwechsels
  • Lösung von Stauungen des Zellgewebes
  • Unterstützung des Lymphsystems durch Abtransport von Schlacken aus dem Körper
  • Begünstigte Versorgung des Nervensystems
  • Positive Effekte auf Narbengewebe

Wie gebe ich eine gute Massage

Eine Wohlfühl-Massage kann von jedem, der Einfühlungsvermögen mitbringt, durchgeführt werden. Die Annahme, dass man für eine Massage viel Kraft brauche, ist auch falsch, denn die Technik macht’s aus. Hat der Massierte nach der Massage blaue Flecken, war sie zu fest!

Wenn man den Leitspruch „So fest wie nötig, aber so sanft wie möglich.“ berücksichtigt, werden auch Massagen von Laien als angenehm entspannend empfunden. Die Anwendung am ‚kranken Körper‘ ist allerdings Profis zu überlassen, weil eine falsche Massage mehr schaden als nützen kann.

Wann helfen Massagen

Am bekanntesten ist sicher die Behandlung physischer Probleme. Etwa von Verspannungen entweder nach dem Sport oder bei chronischen Beschwerden im Nacken- und Rückenbereich sowie bei Wirbelsäulensyndromen. Das HWS-Syndrom (Halswirbelsäulensyndrom) beispielsweise führt durch chronische Verspannungen zu Kopfschmerzen oder Migräne-Anfällen, die durch eine Massage gelindert werden können.

Aber auch Gelenkschmerzen und Ödeme (Schwellungen durch Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem) oder Erkrankungen am Bewegungsapparat, wie Rheuma, Arthritis, ein Bandscheibenvorfall etc. werden mit Massagen therapiert.

Massage gegen Asthma und Verdauungsprobleme

Durch ihre entspannende Wirkung werden Massagen sogar zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma oder chronischer Bronchitis empfohlen. Die Kolonbehandlung dagegen ist eine Massage des Bauchraumes, die bei Problemen mit dem Verdauungsapparat hilft.

Massage gegen Narben

Sogar der Bildung von Narbengewebe oder Verklebungen im Bindegewebe kann vorgebeugt werden, indem die Durchblutung und der Zellstoffwechsel angekurbelt wird. Doch auch bei schon bestehendem Narbengewebe kann man durch regelmäßige Anwendungen Erfolge erzielen.

Massage in der Schwangerschaft

Schwangerschaftsmassagen können den strapazierten Körper entspannen und werden von der 12. Schwangerschaftswoche bis 6 Wochen vor dem Geburtstermin angeboten.

Massage gegen Stress und bei neurologischen Störungen

Weiters kann eine Massage bei neurologischen Störungen, wie Sensibilitäts- oder Wahrnehmungsstörungen, Multipler Sklerose oder Parkinson eingesetzt werden. Ein weiteres Anwendungsfeld findet die Massage in der Psychosomatik. Stress, Burn-out und Einschlafstörungen sind hier einzuordnen. Aber auch zur Verbesserung der Körperwahrnehmung bei Depressionen oder Angststörungen werden Massagen als Therapieergänzung verschrieben.

Wann sollte man sich nicht massieren lassen

Es scheint fast so, als könnten Massagen alles und tatsächlich haben sie viele positive Effekte, aber Achtung: Bei manchen Leiden, wie fieberhaften Infekten oder Thrombosen, Hauterkrankungen usw. dürfen Massagen nicht angewendet werden. Wenden Sie sich im Zweifelsfall im Vorfeld an einen Arzt. Doch wenn der sein Okay gegeben hat, steht dem gesunden Verwöhn-Programm für Körper und Seele nichts mehr im Weg!

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